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    Papierlexikon

Tellern des Papiers

Alle Papiere sind nie vollständig trocken, sondern haben immer einen bestimmten Feuchtigkeitsgrad. Günstig ist eine relative Stapelfeuchtigkeit (vergleichbar mit der relativen Luftfeuchtigkeit), je nach Sorte von 45 bis 60 % (bei Laserdruckpapier von 30 bis 35 %). Das Tellern tritt auf, wenn Bedruckstoffe eine höhere relative Stapelfeuchte im Vergleich zur umgebenden Raumluft aufweisen. Der Feuchtigkeitsausgleich führt zur Abgabe von im Papier enthaltener Feuchtigkeit an die Luft. Dadurch trocknet das Papier an den Randzonen, in der Mitte wird die Feuchtigkeit dagegen zunächst nicht geändert. Auftretende Spannungen im Papier bewirken dann ein Wölben in der Stapelmitte, das Tellern genannt wird. Das Tellern verursacht einen mehr oder weniger starken Papierverzug und Schwierigkeiten beim Verdrucken der Bogen oder der Verarbeitung in EDV-Druckern. Die gegenteilige Erscheinung wird Randwelligkeit genannt.



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