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Die Art der Druck- bzw. Tintenpatrone spielt keine Rolle
Einige Druckerhersteller behaupten:
Bei
Drucksystemen mit dreifarbigen Druckpatronen wird Tinte verschwendet,
weil die komplette Patrone gewechselt werden muss, wenn eine der Farben
leer ist. Demgegenüber seien Systeme mit separaten Tintenpatronen für
jede Farbe wirtschaftlicher, da immer nur diejenige Farbe ausgetauscht
werden muss, die vollständig aufgebraucht ist.
Tintennutzung hat nicht viel mit dem Patronentyp (separate
Tintenpatronen für jede Farbe/Druckpatrone mit drei Farben) zu tun.
Vielmehr kommt es auf die Konstruktion und Leistungsfähigkeit des
Drucksystems an. Um dies zu untermauern, gab HP beim unabhängigen
SpencerLab Digital Color Laboratory eine Studie in Auftrag. Ziel war
es, HP Drucksysteme mit dreifarbigen Druckpatronen und
Konkurrenzprodukte mit separaten Tintenpatronen für jede Farbe
miteinander zu vergleichen. Das Ergebnis: Die Drucker unserer
Wettbewerber verbrauchen unter Umständen doppelt so viel Tinte, um die
gleiche Anzahl an Seiten zu drucken*! Oder anders herum formuliert:
Dank ihrer effizienten Konstruktion liefern HP Drucker mit der gleichen
Tintenmenge bis zu zweimal so viele hochwertige Seiten wie Drucker
anderer Marken, die auf separate Tintenpatronen für jede Farbe setzen*.
Es ist also offensichtlich, dass Drucker mit separaten Tintenpatronen
für jede Farbe nicht „von Natur aus“ effizienter arbeiten als Geräte
mit dreifarbigen Druckpatronen.
Wussten Sie eigentlich…?
HP Drucksysteme für sparsamen Tintenverbrauch konzipiert
Zweifelsohne benötigen unterschiedliche PKWs eine unterschiedliche Menge an Sprit, um 100 km zurückzulegen. So verbraucht zum Beispiel eine Luxuslimousine alleine aufgrund ihres Gewichtes mehr, als ein leichter Kleinwagen. Daher kann man auch nicht von der Größe des Tankes, auf die Reichweite des Fahrzeuges schließen. Die Effizienz, mit der das vorhandene Benzin eingesetzt wird, spielt eine extrem große Rolle - und dies ist auch beim Einsatz von Tinte in Drucksystemen der Fall.
Fazit
Wenn Ihnen die Anzahl der druckbaren Seiten und die Druckkosten wichtig sind, verlassen Sie sich nicht nur auf die Herstellerangaben, sondern behalten Sie vor allem die tatsächliche Effizienz Ihres Druckers im Blick.
Tinte wird nicht nur beim Drucken verbraucht
Warum verbrauchen die erwähnten Drucker unserer Wettbewerber doppelt so
viel Tinte, um die gleiche Anzahl an Seiten zu drucken wie die
getesteten HP Produkte? Der Grund liegt darin, dass sie bis zu 50 %
ihres Tintenvorrats dazu benötigen, die Tintendüsen sauber zu halten
oder störende Luftblasen zu entfernen. Diese Tinte steht zum Drucken
erst gar nicht zur Verfügung!
Natürlich: Alle Tintenstrahldrucker verbrauchen Tinte für
Wartungsaufgaben, um einen leistungsstarken und zuverlässigen
Druckbetrieb sicherzustellen. Aber es ist möglich, die benötigte
Tintenmenge auf ein Minimum zu reduzieren, wenn das Drucksystem für
optimale Effizienz ausgelegt ist. Die einzigartige Konstruktion der HP
Systeme vermeidet Tintenverschwendung, sodass mehr Tinte zum Drucken
genutzt werden kann.
Folgende Aspekte spielen dabei eine zentrale Rolle:
Konzeption des Wartungssystems
HP Drucker verfügen über eine einzigartige „Servicestation“, die die
Wartung des Druckkopfs übernimmt. Dabei sorgt ein patentiertes, präzise
abgestimmtes Reinigungsverfahren dafür, dass die Druckkopfdüsen stets
sauber bleiben. Ein hochdichtes Verschlusssystem verhindert, dass die
Düsen verstopfen, während der Drucker nicht im Einsatz ist.
Extrem reine Tinten, die nicht verkrusten
HP Tinten verkrusten nicht, wenn der Drucker außer Betrieb ist – so
wird ein Verstopfen der Druckkopfdüsen verhindert.
Beseitigung von Luftblasen
Luftblasen in der Tinte entstehen beim Tintenstrahldruck automatisch –
sie müssen jedoch konsequent beseitigt werden, um eine konstant gute
Druckqualität sicherzustellen. HP bekommt dieses Problem auf sehr
innovative Weise in den Griff: Unsere dreifarbigen Druckpatronen
sammeln die Luft in speziellen Leerräumen, die sich in jeder
Tintenkammer befinden. Sobald man die Druckpatrone austauscht, wird das
gesamte System erneuert – inklusive Druckkopf. Bei HP Druckern mit
separaten Tintenpatronen für jede Farbe wird die Luft in einer
speziellen Kammer von der Tinte getrennt und durch Entlüftungsöffnungen
abgegeben. Die Tinte fließt zurück ins System und lässt sich wieder zum
Drucken nutzen.
Warum effizientes Drucken so wichtig ist
Wenn Hersteller Angaben zur Ergiebigkeit ihrer Druck- bzw.
Tintenpatronen machen, basieren die genannten Seitenzahlen meist auf
einer ganz bestimmten Testanordnung: Es wird in einem Durchgang
gedruckt, bis die Patrone vollständig aufgebraucht ist
(„Dauerlauftest“). Anschliessend werden die Seiten gezählt. Das Problem
dabei: Wenn ohne Unterbrechung gedruckt wird, gibt es auch keine
Wartungsvorgänge im Drucksystem. Beim realen Einsatz kommen diese
Wartungsvorgänge jedoch ständig vor. Das heisst:
„Dauerlauftests“
berücksichtigen den Tintenverbrauch für Wartungsaufgaben nicht im
Geringsten!
Im „wahren Leben“ sind Drucker meist nicht kontinuierlich in Betrieb.
Es gibt immer wieder Unterbrechungen und aufgrund dieses
„Stop-and-Go“-Betriebs werden auch regelmässig Wartungsvorgänge
durchgeführt. Ein effizientes System benötigt nur minimale Tintenmengen
für diese Wartungsvorgänge, sodass mehr Tinte zum Drucken zur Verfügung
steht: Die Wartung wirkt sich hier erheblich weniger auf die Anzahl der
druckbaren Seiten (und folglich auch auf die Druckkosten) aus. Die
Tests von SpencerLab zeigen:
Bei HP Druckern sind die prozentualen
Ergiebigkeitsunterschiede
zwischen „Dauerlauf“ und „Stop-and-Go“-Betrieb am geringsten – dank
besonders effizienter Drucksysteme. Bei den getesteten Geräten anderer
Marken führte der „Stop-and-Go“-Betrieb zu einem deutlichen
Ergiebigkeitsverlust.
Das ist vergleichbar mit Fahren im Stadtverkehr, bei dem das Fahrzeug
immer wieder angehalten und beschleunigt wird, gegenüber dem Fahren auf
einer Autobahn mit konstanter Geschwindigkeit, um zum Vergleich mit
einem PKW zurückzukehren. Der Unterschied zwischen dem Verbrauch und
damit auch der Reichweite des PKWs in der Stadt und auf der Autobahn,
ist entscheidend für die Kosten, die durch den Betrieb des Fahrzeugs
entstehen. Selbiges gilt für Drucker, wenn man den theoretischen
kontinuierlichen Druck, mit dem in der Praxis vorherrschenden „Start
und Stop Druck“ vergleicht.