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  • Ergonomie

    Gesundes Sitzen

Bei der Anschaffung neuer Sitzmöbel für ihr Büro gibt es einige wesentliche Merkmale, deren Berücksichtigung Ihnen den Kauf eines ergonomisch durchdachten Bürostuhls gewährleistet - als Grundvoraussetzung für gesundes Sitzen.

 

1. Die nach vorne gewölbte Lendenstütze sorgt für die optimale Abstützung des Rückens im Lendenwirbelbereich. Der gesamte Rückenbereich und die Bandscheiben werden angenehm entlastet.

2. Die nach oben gewölbte Beckenstütze garantiert immer die richtige Beckenhaltung. Dadurch wird die Wirbelsäule automatisch in ihre natürliche S-Form gebracht: Sie sitzen gesund und belastungsfrei.

Rollen für weiche Böden
Gebremste Rollen - Lastabhängig gebremste Rollen verhindern unbeabsichtigtes Wegrollen des unbelasteten Stuhls.
Rollen für harte Böden
Bitte beachten Sie: Für Teppichböden benötigen Sie Rollen mit harter Lauffläche, für harte Böden mit weicher Lauffläche
Die angebotenen Modelle entsprechen der DIN 4551 und sind bis auf wenige Ausnahmen mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit ausgezeichnet.

 

 

1. Synchronmechanik
Die Synchronmechanik kombiniert eine Rückwärtsbewegung
der Rückenlehne mit einer darauf
abgestimmten, geringeren Neigung der Sitzfläche,
so dass in jeder Position der einmal gewählte Abstützpunkt
für das Becken erhalten bleibt. Synchronmechaniken
unterstützen den Körper in jeder
Sitzhaltung optimal, erleichtern den Wechsel zwischen
verschiedenen Sitzhaltungen und zeichnen
sie sich durch einen grossen Öffnungswinkel sowie
einen seidenweichen hinteren Anschlagpunkt aus.
8. Sitzneigungsverstellung
Durch eine integrierte Mechanik kann die
Neigung der Sitzfläche als Ganzes bis zu - 4°
verstellt werden. Dadurch bleibt das Becken steiler
stehen und die Wirbelsäule behält weitesgehend ihre
physiologische Form, d. h. sie fällt nicht so weit in
den bekannten „Rundrücken”.
2. Asynchronmechanik
Die Asynchronmechanik bietet dem Benutzer
die voneinander unabhängig wirkende Bewegung
der Sitzfläche und der Rückenlehne im freien Zusammenspiel.
Dadurch folgen Sitz und Rückenlehne
der jeweils individuellen Körperbewegung je nach
Art der Tätigkeit am Arbeitsplatz. Die Mechanik
unterstützt den Körper perfekt in jeder Haltung und
reagiert sehr spontan und dynamisch auf Bewegungswechsel
sowie individuelle Sitzhaltungen.
9. Höhenverstellung der Rückenlehne
Verstellbare Rückenlehnen ermöglichen es,
den vertikalen Ansatz der Lordosenstütze an unterschiedliche
körperliche Gegebenheiten anzupassen.
3. Permanentkontakt-Rückenlehne
Diese bewegliche Rückenlehne erlaubt es
dem Benutzer, je nach Tätigkeit zwischen einer aufrechten
und einer zurückgelehnten Sitzhaltung zu
wechseln, was gleichzeitig eine erheblich verbesserte
Nährstoffversorgung der Bandscheiben bewirkt.
Die Lehne folgt den Bewegungen des Körpers, gibt
ihm in jeder Position den nötigen Halt und unterstützt
ihn dabei, sich von der zurückgelehnten wieder
in die aufrechte Haltung zu begeben.
10. Antischock-Arretierung
Diese Technik bewirkt, dass die arretierte
Rückenlehne nach dem Lösen der Arretierung nicht
unbeabsichtigt nach vorne schnellt und somit auf
den Rücken des Benutzers prallt. Erst beim Anlehnen
des Rückens an die Rückenlehne wird die Mechanik
gelöst und kann dann entsprechend langsam abgeholt
werden.
4. Dynamikwippe
Diese Mechanik ermöglicht dynamisches und
bewegungsreiches Sitzen und trägt dadurch zu einem
erhöhten Sitzkomfort bei. Jede Sitzhaltung – auch
die entspannte Relaxposition – gewährleistet immer
einen Körperöffnungswinkel von mindestens 90°.
11. Gewichtsregulierung
Die Gewichtsregulierung ermöglicht es bei
Permanentkontakt-Rückenlehnen und Rückenlehnen
mit Synchronmechanik, die Rückstellkraft
der Lehne dem eigenen Körpergewicht und Sitzempfinden
anzupassen. Schnelle und unkomplizierte
Verstellbarkeit auch im Sitzen versteht sich dabei
von selbst.
5. Patentierte Sitzhöhen-Grundeinstellung
Der von der EN 1335 vorgesehene Verstellbereich
der Sitzhöhe von 420 - 510 mm ist für Menschen
mit einer Körpergrösse zwischen 151 und 192 cm
ausgelegt. Die Sitzhöhen-Grundeinstellung erweitert
diesen Bereich um 30 mm nach unten und
um 20 mm nach oben und erlaubt auch deutlich kleineren
oder grösseren Benutzern eine korrekte Einstellung
der Sitzhöhe.
12. Lordosenunterstützung durch
Lendenbausch

Durch die besondere Aufpolsterung der Rückenlehne
im Lendenwirbelbereich wird eine sehr gute
Abstützung der Wirbelsäule erreicht. Lordosenstützen
haben die Aufgabe, dem Körper einen erheblichen
Teil der Muskelarbeit abzunehmen, die
zu einem Aufrechterhalten der sitzenden Haltung
erforderlich ist.
6. Beckenunterstützung durch
Sitzaufkeilung

Beim aufrechten Sitzen wirkt die Aufpolsterung im
hinteren Teil des Sitzes dem Nachhintenkippen des
Beckens entgegen. Dadurch wird die S-Form der Wirbelsäule
unterstützt und die gleichmässige Druckverteilung
auf die Bandscheiben erreicht.
13. Verstellbare Lordosenstütze
Durch eine Mechanik in der Rückenlehne
lässt sich die Lordosenwölbung höher oder
tiefer stellen. Dadurch kann die Abstützung
der Wirbelsäule individuell und körpergrössengerecht
an den jeweiligen Benutzer angepasst werden,
um Rückenschmerzen vorzubeugen.
7. Sitztiefenverstellung
Stühle mit Sitztiefenverstellung ermöglichen
es Menschen jeder Grösse, den Abstand zwischen der
Vorderkante des Sitzes und der Rückenlehne ihren
Bedürfnissen anzupassen und so höchsten Sitzkomfort
und eine optimale Stützfunktion der Rückenlehne
miteinander zu verbinden.
 

Die Füsse liegen komplett auf dem Boden auf, der Kniewinkel beträgt ca. 90°. Bei nach vorne geneigter Sitzfläche kann der Stuhl auch etwas höher eingestellt werden.

1. Tischhöhe mittlere Tastaturhöhe (3 cm) = Arbeitshöhe (75 cm)

2. Tischhöhe (72 cm)

3. Stuhlhöhe = Kniegelenkhöhe

4. Unterarm waagerecht

5. Oberschenkel waagerecht

Die Armlehnen so hoch einstellen, dass die Ellenbogen bei entspannten Schultern locker aufliegen.

Ihre Oberschenkel berühren nicht die Unterseite des Tisches. Der Ellenbogenwinkel beträgt ca. 90°, wenn Ihre Finger auf der Tastatur aufliegen.

Der Bildschirm steht gerade vor Ihnen in einem Abstand von ca. 60 - 70 cm und ist leicht nach hinten geneigt. Die oberste Bildschirmzeile liegt nicht über Ihrer Augenhöhe.

Ihre Hauptblickrichtung ist nicht gegen ein Fenster gerichtet. Sie haben kein Fenster im Rücken. Auf dem Bildschirm sind keine Spiegelungen und Blendungen. Den Bildschirmschoner auf die niedrigste Geschwindigkeit mit möglichst langer Einschaltdauer einstellen. Bildschirmschrift analog zur Vorlagenschrift (meistens Schwarz auf Weiss).

Die Tastatur steht gerade vor Ihnen. Zwischen Tischkante und Tastatur haben Sie einen Freiraum von ca. 10 - 15 cm um die Handgelenke auflegen zu können. Die Tastatur so flach wie möglich einstellen.

Benutzen Sie die gesamte Sitzfläche und die Rückenlehne. Bei längerer Bildschirmarbeit fixieren Sie die Rückenlehne, bei wechselnder Tätigkeit wählen Sie die flexible Einstellung. Halten Sie den Fussraum frei. Vermeiden Sie zusätzliche Fussstützen, wenn Sie Tisch- und Stuhlhöhe einstellen können.

Sie können eine entspannte Haltung einnehmen und müssen Ihren Kopf und Oberkörper nicht verdrehen, um in den Monitor zu schauen oder die Tastatur zu erreichen.

Statisches Sitzen stellt eine erhöhte Belastung für Ihren Rücken dar. Sitzen Sie deshalb dynamisch und stehen Sie spätestens nach einer Stunde einmal auf und bewegen Sie sich. Organisieren und gestalten Sie Ihren Arbeitsalltag möglichst abwechslungsreich (z. B. im Stehen telefonieren, Treppe statt Aufzug).

Wer kennt es nicht?

Immer wieder Rückenverspannungen oder gar Rückenschmerzen durch ständiges Sitzen im Büro, im Auto und Zuhause. Ungesunde Sitzgelegenheiten, falsche Sitzgewohnheiten und ein mangelndes Sitzbewusstsein gefährden dabei die Gesundheit. So ist es kein Wunder, dass 60% aller Bürger unter Rückenschmerzen leiden, Tendenz steigend. Und man bedenke, jeder 3. Krankheitstag ist auf Rückenleiden zurückzuführen, wobei ein einziger Krankheitstag mehr kostet als die Anschaffung eines, den neuesten ergonomischen Erfordernissen, entsprechenden Sitzmöbels. Darauf können Sie sich verlassen: Das Sitzmöbel- Programm von Schäfer Shop entspricht den Forderungen der Arbeitsmediziner nach ergonomisch durchdachtem Sitzen am Arbeitsplatz. Alle angebotenen Modelle sind bedienungsfreundlich und lassen sich individuell einstellen. Die körpergerecht geformten Sitz- und Lehnpolster fördern eine gesunde Sitzhaltung durch genügend Bewegungsfreiheit, denn auch beim Sitzen gilt: Bewegung hält fit und deshalb muss der Wechsel zwischen verschiedenen Sitzpositionen gewährleistet sein.

Bei falschem Sitzen höchste Belastung:
Bandscheibendruck in Prozent bei verschiedenen Körperhaltungen

1. Sitzen mit Rundrücken 140 %

2. hohe Druckbelastung / Zugbelastung

3. Aufrechtes Sitzen 100%

4. gleichmässige Druckbelastung

1. Herz, Kreislauf

2. Verdauungsorgane

3. Verletzungen

4. Atmungsorgane

5. Rückenleiden

6. Muskel- und Skeletterkrankungen

7. Sonstige

Darauf kommt es an:
Die folgenden Regeln zeigen Ihnen, worauf Sie beim Sitzen achten sollten - Ihre Gesundheit und der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zuliebe

Die Rückenlehne muss in jeder Position anliegen und den Rücken permanent stützen, so dass er entlastet wird.
Die gesamte Sitzfläche sollte ausgenutzt werden. Vermeiden Sie starres Sitzen und wechseln Sie öfters die Sitzpositionen
Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass der Winkel im Ellenbogen- und Kniebereich ca. 90° beträgt.